NAVIGATION

1:0-Sieg beim Club

Toni Tewes  mit dem  goldenen Treffer zum 1:o-Sieg am Valznerweiher

Sonntag, 15.10.2017
Regionalliga Süd
1.FC Nürnberg – SC Regensburg  0:1 (0:1)

Hubeny – Weng, Haselbeck, Schlosser (65. Waitz), Köppel – Falter, Markl,  Keilholz, Egner (90. Dietl), Beer (53. Edlbauer) – Tewes (86. Schelter)

Tore:  0:1 Tewes (24.)
Besondere Vorkommnisse:  Keilholz  ( 70./ Gelb/Rot)



SCR-Auswärtssieg beim 1.FC Nürnberg

Am vergangen Sonntag holten die Regionalliga-Frauen vom SC Regensburg mit einem 1:0-Sieg beim 1.FC Nürnberg wichtige drei Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn aus Mittelfranken.

Beide Teams starteten nicht optimal in die Regionalliga-Saison 17/18, die Sportclub-Mädels  scheinen allerdings langsam die Kurve zu bekommen und zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei war der Auswärtssieg allen voran eine starke kämpferische und moralische Leistung, da die Mädels aus der Domstadt die letzten 20 Spielminuten auf die, vergangene Woche stark aufspielende Marina Keilholz, nach Platzverweis, die Partie zu zehnt zu Ende bringen mussten.

Nürnberg war zu Beginn die bessere Mannschaft, und selbst ein Lattenkracher seitens der Gastgeber in der achten Minute ließ die Regensburgerinnen dennoch nicht aus ihrem trägen Spiel erwachen. In die dominante Phase der Club-Frauen sorgte dann, wie aus dem nichts, Toni Tewes mit ihrem zweiten Tor im zweiten SC-Spiel für die 1:0-Führung. Nach einem  punktgenauen Diagonalball von Luisa Köppel, stand die neue SC-Stürmerin plötzlich allein vor Club -Torfrau Lea Paulick und brauchte nur noch einzuschieben. Mit der Führung im Rücken stabilisierte sich das von Micha Fersch und Tanja Jelinek gecoachte Team, die die berufsbedingt verhinderte Trainerin Birgit Fellner an der Seitenlinie vertraten, und sicherten sich nach und nach mehr Spielanteile.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel relativ ausgeglichen, mit leichten Feldvorteilen für die Gäste aus Regensburg, wobei die Offensivaktionen des SC nicht zwingend genug waren. Das 2:0 auf dem Fuß hatte Luisa Köppel, die bei ihrem Freistoß nur die Querlatte anvisierte. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Ina Schlosser, die die verletzte Kathrin Fink in der Innenverteidigung vertrat und dem  Platzverweis  von Marina Keilholz in der 70. Spielminute kam Hektik ins Spiel. Lena Falter in die Innenverteidigung zurückgezogen und eine wichtige zentrale Spielerin weniger machten sich bemerkbar, und der Gastgeber aus Nürnberg drückte den Sportclub in die eigene Hälfte. Die SC-Mädels verteidigten bis zum Ende und brachten die 1:0-Führung über die Zeit. „Ein sogenannter schmutziger Sieg“, kommentierte Spielführerin Lena Falter nach dem Spiel. Mit diesem wichtigen Sieg zogen die SC-Frauen am Club vorbei und sind bereit für das nächste Derby gegen einen namhaften Gegner, wenn am kommenden Sonntag mit dem Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ein alter Bekannter an der Alfons-Auer-Straßen erwartet wird. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr und Birgit Fellner, die wieder wie gewohnt an der Seitenlinie steht, möchte mit ihrer Mannschaft den Auswärtstrend fortsetzten.

3:0-Sieg gegen Löchgau

Sonntag, 08.10.2017
Frauen Regionalliga Süd

SC Regensburg – FV Löchgau  3:0 (1:0)

Hubeny – Weng, Haselbeck, Schlosser, Köppel – Falter, Markl (87. Schindler), Keilholz, Egner (72. Schelter) , Beer (53. Edlbauer) – Tewes (85. Dietl)

Tore:
  1:0 Keilholz (6.), 2:0 Tewes (51.), 3:0 Keilholz (87.)

SC – Frauen gelingt der Befreiungsschlag

Nach einem miserablen Saisonstart mit  vier verlorenen Spielen in Folge konnte  das Regionalliga-Team des SC Regensburg am vergangenen Sonntag gegen den Gast vom FV Löchgau, mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0) – Heimerfolg, den ersten Dreier der Saison einfahren. Dabei musste Trainerin Birgit Fellner vor Anpfiff nochmal umstellen, da Kathrin Fink den Belastungstest im Warm-up nicht standhalten konnte. Ina Schlosser rückte dafür in die Innenverteidigung und überzeugte auch auf dieser Position. „Das ist ein bisschen Ina ihr Fluch. Egal wo ich Sie aufstelle, sie braucht keine spezielle Vorbereitung und ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass Sie ihre Leistung abruft“, lobt Fellner die Allrounderin.

Nachdem die ersten fünf Spielminuten, wie so oft im SC-Lager, noch sehr hektisch und zerfahren waren, brachten sich die Mädels vom SC mit dem ersten, zielstrebigen Angriff in Führung. Nach herausragender Vorarbeit von Kathi Markl, die sich über die linke Seite durchsetzte und überlegt den Ball in den Rückraum ablegte, verwandelte Marina Keilholz aus ca. 12 Meter zum 1:0  ins kurze Eck (6.min.). „Das war wichtig für uns, dass endlich mal sofort einer reingeht“, freut sich Trainerin Birgit Fellner, die im weiteren Verlauf der ersten Hälfte aber wieder viele vergebene Tormöglichkeiten mit ansehen muss. So ging die Volleyabnahme von Marina Keilholz  knapp über das Gehäuse (21.), und Michi Egners Schuss aus 16 Meter, nach Zuckerpass von Marina Keilholz, ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (24.). Die daraus resultierende Ecke brachte wieder Gefahr, als Lena Falter per Kopf Torfrau Pia Bendig prüfte, und Julia Haselbeck auch den Nachschuss nicht im gegnerischen Tor unterkriegen konnte. Nur eine Minute später setzte sich Michi Egner über die rechte Seite durch und bediente die aufgerückte Innenverteidigerin Julia Haselbeck, die aus kurzer Distanz den Ball über das Tor jagte. Wiederum hatte Michi Egner das 2:0 auf dem Fuß. Marina Keilholz bediente die Außenbahnspielerin mustergültig, diese scheiterte jedoch an Torfrau Pia Bendig. „In dieser Phase waren wir die eindeutig bessere Mannschaft, nur fehlt uns heuer tatsächlich so ein bisschen das Abschlussglück“, hadert Trainerin Birgit Fellner mit den unzählig vergebenen Torchancen in Halbzeit eins: „Das ging die letzten Male auch ordentlich schief“. Und einmal durchatmen mussten die SC-Frauen auch noch, als Alisa Meinzer ganz knapp über das Tor zielte.

Die Kickerinnen von der Alfons-Auer-Straße haben den mahnenden Worte in der Halbzeitpause wohl genau zugehört, den nur fünf Spielminuten nach Wiederanpfiff erhöhte Neuzugang Toni Tewes auf 2:0 (51.). Nach einer optimal getimten Flanke von Michi Egner, ging Tewes energisch zum Ball und lieferte per Kopf einen optimalen Einstand. Mit der 2:0-Führung im Rücken nahm der SC Regensburg das Tempo etwas heraus, war aber stets hellwach und verteidigte insgesamt sehr gut gegen den FV Löchgau. „Wir haben im Defensivverhalten von Anfang bis Ende konzentriert gespielt. Ein großer Schritt im Gegensatz zu den letzten Wochen, in denen wir das ein oder andere Gegentor praktisch selbst geschossen haben“, lobt die Trainerin die kämpferische Einstellung ihrer Mannschaft. Nur einmal noch kamen die Gäste durch Katja Milbradt zum Abschluss, der für Katja Hubeny aber kein Problem war. Kurz vor Spielende belohnte sich Marina Keilholz mit ihrem zweiten Tor selbst, für eine starke Partie. Lena Falter war nach einem gewonnen Zweikampf alleine auf dem Weg auf das gegnerische Tor, behielt die Übersicht und legte quer, sodass die mitgelaufene Keilholz nur noch einschieben brauchte.

Die ersten drei Punkte der Saison waren damit in trockenen Tüchern, und man sah den Mädels vom Sportclub die Erleichterung an. „Es war schon enorm wichtig. Die Stimmung war zwar nach wie vor gut, und es kam auch keinerlei Druck“, erklären die Vereinsverantwortlichen, und die Trainerin fügt hinzu „am meisten freut mich, dass sich die Mädels für ihren Mut und ihr Engagement endlich mal selber belohnt haben“.
Nun heißt es weitermachen und am besten im nächsten Gastspiel am kommenden Sonntag beim 1.FC Nürnberg auf Spur bleiben.

Foto: Thomas Schneider

5:1 Niederlage in der Fuggerstadt

Sonntag, 24.09.2017

Regionalliga Süd:
TSV Schwaben Augsburg – SC Regensburg  5:1  (3:1)


SC – Frauen verlieren auch in Augsburg

Die Regionalliga-Frauen des SC Regensburg können auch beim TSV Schwaben Augsburg ihre Negativserie nicht stoppen und kassieren am vergangenen Sonntag eine 5:1 (3:1)-Klatsche, die aber in der Summe deutlich zu hoch ausfällt.

Der Trend dieser Saison setzt sich auch im vierten Ligaspiel fort. Die Sportclub-Frauen nutzen selbst ihre Möglichkeiten nicht und machen im Gegenzug dem Gegner das Toreschießen so leicht wie nie zuvor.  „Wenn ich selbst nicht dabei wäre, würde ich mir meine Analyse langsam selber nicht mehr glauben“, so Trainerin Birgit Fellner, die allem voran in Halbzeit eins einiges zu kritisieren hatte. „Wir sind zu passiv, zu brav, machen zu viele einfache Fehler und warten immer darauf, dass uns der Gegner Geschenke macht. Diesen Part haben aber eindeutig wir inne“ bemängelt die Trainerin die Leistung  der ersten 45 Minuten und fügt hinzu „Wir fangen immer dann erst an aktiv Fußball zu spielen und unsere Stärken zu zeigen, wenn es praktisch schon zu spät ist“. Dieses Resümee war in den zwei unterschiedlichen Spielabschnitten deutlich wiederzuerkennen.

Den ersten Torabschluss hatten die Regensburgerinnen durch Marina Keilholz zu verzeichnen. Doch dann schaltete der Gastgeber einen Gang höher und der SCR durfte sich mehrmals bei Schlussfrau Katja Hubeny bedanken, die zwei brandgefährliche Möglichkeiten hervorragend entschärfte. Beim 1:0 (13.) war Sie dann allerdings machtlos, als Ina Schlosser im Mittelkreis den Ball zu einfach hergab und Barbara Rauch, gedanklich schnell, erkannte das Hubeny mit aufgerückt war und den Ball schmerzlos aus 45 m unter die Latte vollstreckte. Die Gastgeberinnen waren die spielbestimmende Mannschaft und setzten mit ihrer technisch starken und schnellen Offensive die Regensburgerinnen stark unter Druck. Dem SCR fehlt derzeit einfach die Gradlinigkeit und Zielstrebigkeit im eigenen Spielaufbau. Nichts desto trotz kamen Sie durch einen Kopfball von Kathi Markl und einen Schuss aus gut 20m von Ina Schlosser zu Möglichkeiten. Die größte hatte dann das Duo Michi Egner und Ina Schlosser, die eine zwei gegen eins Situation allerdings fahrlässig liegen ließen. Kathrin Fink war es dann, die einen Eckball von Marina Keilholz per Kopf  zum 1:1 (26.) verwandelte.

Keine zwei Minuten später die erneute Führung für den TSV Schwaben, die einen weiteren leichtfertigen Ballverlust des SCR  über die rechte Seite eiskalt auskontern und die stark aufspielende Spielführerin Mona Budnick zum 2:1 (28.) einschob. „Im Umschaltspiel ist Augsburg brandgefährlich. Die haben schnelle Offensivleute und nutzen das auch schnörkellos aus“, muss die SC-Trainerin anerkennend. Auch das 3:1 kurz vorm Halbzeitpfiff wäre zu verteidigen gewesen. „Wir klären einen Ball aus der Gefahrenzone und sind dann der Meinung, damit die Arbeit erst mal getan zu haben“, schätzt Fellner die Situation ein:„Kein aktives rausrücken gegen den Ball, und auch in der Mitte brauchen wir zu lange, um uns zu orientieren“. So konnte der TSV den zweiten Ball unbedrängt auf  den kurzen Pfosten flanken und Nicole Demel brauchte aus kürzester Distanz nur noch ihren Fuß hinhalten.

Die Halbzeitansprache schien deutlich ausgefallen zu sein, denn es kam eine ganz andere Mannschaft aus der Kabine. Birgit Fellner brachte kurz nach Wiederanfpiff Luisa Köppel und Sarah Edlbauer ins Spiel, und vor allem die linke Außenverteidigerin Luisa Köppel sorgte für Druck über die linke Angriffsseite. Der SC kämpfte, nagelte den TSV in seiner  eigenen Hälfte fest und hatte genügend Tormöglichkeiten, sich wieder in die Partie zurück zu kämpfen. Kathi Markl verfehlte nach einer Hereingabe das gegnerische Gehäuse ebenso knapp, wie Ina Schlosser, deren Lupfer allein vor der Torfrau nur knapp drüber ging. Wiederum Ina Schlosser, der man ansah, ihren Fehler vorm 1:0 wieder gut machen zu wollen, scheiterte aus kurzer Distanz allein vorm Tor und Julia Haselbeck setzte eine Volleyabnahme knapp neben den Pfosten. „Die Einstellung und die Moral stimmte in der zweiten Hälfte. Wir haben uns nicht aufgegeben und viel versucht“ lobt Birgit Fellner, die aber klarstellt, dass in dieser Liga eine solche Leistung über 90 Minuten nötig ist, wenn man bestehen will. Umso bitterer dann die letzten beiden Tore zum 5:1 Endstand. „Das versetzt schon einen ordentlichen Knacks, wenn trotz der guten zweiten Spielhälfte am Ende wieder der Gegner die Tore macht“. Schwaben Augsburg kannte kein Erbarmen und nutzte seine einzigen zwei wirklich gefährlichen Vorstöße im zweiten Spielabschnitt gnadenlos aus. So sorgte Mona Budnick in der 89. Spielminute via Handelfmeter souverän für das 4:1. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Barbara Rauch mit ihrem zweiten Treffer des Tages, die einen Abspielfehler von Katja Hubeny im zweiten Versuch versenkte, nachdem Hubeny selbst den ersten Abschluss noch entschärfen konnte.

Birgit Fellner zeigt sich aber nach der ersten großen Enttäuschung direkt nach dem Abpfiff kämpferisch: „Mein Team und ich machen mit diesem Saisonauftakt eine komplett neue Erfahrung und müssen da jetzt miteinander durch“.  Panik hat im SC-Lager keiner: „Die Stimmung ist nach wie vor gut – unsere Stärke. Wir bleiben einfach ruhig, arbeiten weiter an uns und dann punkten wir auch wieder“, bleibt die Trainerin optimistisch und beruft sich auf ein altes Sprichwort: „Ewig hängt`s nicht auf eine Seite“.

Dank des spielfreien nächstes Wochenende, dass „zum richtigen Zeitpunkt kommt“, haben die Sportclubberinnen beim Heimspiel gegen den SV Löchgau am 08.10. (13:00 Uhr) die nächste Möglichkeit sich zu rehabilitieren.


SC Regensburg:

Hubeny – Weng, Haselbeck, Fink, Claus (55. Köppel) – Falter, Markl, Schlosser (85. Beer), Waitz (59. Edlbauer), Keilholz – Egner (79. Schelter)

Tore: 1:0 Rauch (13.), 1:1 Fink (26.), 2:1 Budnick (28.), 3:1 Demel (43.), 4:1 Budnick (89.), 5:1 Rauch (90.)

2:0-Niederlage gegen die Eintracht

Sonntag, 17.09.2017

Regionalliga Süd:
SC Regensburg – Eintracht Frankfurt  0:2  (0:0)


SC-Frauen verzeichnen klassischen Fehlstart

Durch die 0:2-Niederlage am vergangen Sonntag gegen Eintracht Frankfurt, ist der Regionalliga-Fehlstart der Frauen vom SC Regensburg perfekt. Trotz vieler, auch aussichtsreicher Möglichkeiten blieben die Domstädterinnen auch im zweiten Spiel in Folge ohne Torerfolg und mussten im Gegenzug zwei bittere Treffer binnen weniger Minuten hinnehmen.

Die ersten 15 Minuten taten sich die Gastgeberinnen noch schwer, Spielrhythmus zu finden, kam dann aber immer besser uns Spiel und setzte den Gast aus Frankfurt mehr und mehr unter Druck. „Wir waren sehr präsent und bemüht, allerdings bin ich mit dem Spiel im letzten Drittel in der Summe nicht zufrieden“, so Trainerin Birgit Fellner, die bemängelt, dass ihre Mädels nicht zielstrebig und fokussiert genug ihre Offensivbemühungen fertig spielen. Dennoch hatten die Sportclubberinnen gute Möglichkeiten. Allein Sarah Edlbauer hatte zweimal die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Gästekeeperin Bläser.

Auch nach der Halbzeit war es der SCR, der die ersten großen Möglichkeiten hatte. Marina Keilholz und Sarah Edlbauer verpassten nur knapp das Gästegehäuse. Wie aus dem Nichts stand es dann dennoch 0:1 für Eintracht Frankfurt, als Fushiki einen Handelfmeter souverän verwandelte (62.). Wenige Minuten später kamen die Hessinnen nach einer fragwürdige Regelauslegung bzgl. Ballsperre zum 0:2, als die Eintracht einen Angriff über rechts vollenden konnte durch Fuse (69.).

Die Mädels von Birgit Fellner gaben aber nicht auf und machten weiter Druck. Es gelang ihnen aber nicht, Gästekeeperin Bläser zu überwinden. Entweder fehlte die Präzision oder die Schlussfrau von Eitnracht Frankfurt reagierte hervorragend.

„Die Mädels haben alles versucht. Über weite Strecken, v.a. in Hälfte zwei, fand das Spiel in der gegnerischen Hälfte statt, und dennoch haben wir derzeit nicht genügend Durchschlagskraft vorm Tor“, so die Trainerin, die hinzufügt: „Es ist jetzt wie es ist: Wir haben nach drei Spielen null Punkte – ein klassischer Fehlstart. Die Einstellung und Moral meiner Mannschaft stimmt aber. Wir dürfen die Geduld nicht verlieren und dann werden auch die ersten Punkte kommen.“
Nächsten Sonntag haben die SC-Frauen zu Gast beim TSV Schwaben Augsburg die nächste Chance, die ersten Punkte in der noch jungen Saison einzufahren.


SC Regensburg:

Hubeny – Claus, Fink, Haselbeck, Weng – Falter (33. Markl), Schlosser (88. Söllner), Waitz (81. Beer), Keilholz, Egner – Edlbauer (73. Schelter)

Tore:  0:1 Fushiki (62./Elfmeter), 0:2 Fuse (69.)


Bilder:  Thomas Schneider

SCR mit bitterer 0:1-Niederlage beim SC Sand II

Sonntag, 10.09.017

Regionalliga Süd:

SC Sand II – SC Regensburg  1:0  (0:0)

Die Frauen des Sportclub Regensburg verloren am vergangenen Sonntag auch ihr zweites Saisonspiel gegen den Zweit-Bundesligaabsteiger des SC Sand mit 0:1.

Nach der bitteren Auftaktschlappe gegen den Absteiger aus Weinberg, hatten die Mädels des Sportclubs auch am zweiten Spieltag einen richtigen Brocken vor der Brust. Man war zur zweiten Garnitur des Bundesligaclubs aus Sand zu Gast, der ebenfalls wie Weinberg im letzten Jahr noch in der zweiten Liga kickte. Die Niederlage war umso bitterer, da der Siegtreffer erst in der 88. Spielminute fiel und die Truppe von Birgit Fellner ein gutes Spiel zeigte. „In dieser Liga wird ein kleiner Fehler von so einer erfahrenen Mannschaft einfach eiskalt bestraft. Wir haben wirklich ordentlich gespielt, da enttäuscht einen der Spielausgang umso mehr“, resümiert die Trainerin. Der Gastgeber ging als klarer Favorit in die Partie, doch die Domstädterinnen haben sich nach dem enttäuschenden Auftreten beim Saisonauftakt vergangene Woche viel vorgenommen. In einem intensiven Spiel zeigten Sie eine engagierte Leistung, scheute keine Zweikämpfe und konnten auch vereinzelte Nadelstiche nach vorne setzen. Die größte Chance verfehlte Sarah Edlbauer, die aus 20 Meter nur die Latte traf. Der Gegner aus Sand war vor allem im Spielaufbau über das Zentrum sehr dominant, doch die Sportcluberinnen verteidigten gut. Sie ließen wenig zwingende Chancen zu und so ging man mit 0:0 in die Halbzeit.

In Hälfte zwei schwanden beim SC etwas die Kräfte. „Man merkt einfach, dass im Grunde niemand die komplette Vorbereitung durchlaufen hat“, so die Trainerin, die anmerkt „dass sich meine Mannschaft erst die kommenden Wochen wirklich finden muss, da langsam endlich alle an Bord sind“. Wie bereits zum Auftakt gegen Weinberg fehlten auch in Sand drei Leistungsträgerinnen und so muss der Kader durch Spielerinnen aus dem BOL-Team ergänzt werden. Dennoch hielten die Regensburgerinnen dagegen und der SC aus Badenwürtemberg ließ auch im letzten Pass oder Torabschluss die Präzision missen, sodass der Punktgewinn greifbar nahe war. Erst in der 88. Spielminute erzielten die Sanderinnen den 1:0 Siegtreffer, als nach einem eigentlich geklärten Eckball mangels Kommunikation der entscheidende Fehler passiert. „Da haben wir uns gruppentaktisch miserabel verhalten“ kritisiert Birgit Fellner, als gleich drei Spielerinnen an der Seitenauslinie eine Flanke verhindern wollten, und so das torgefährliche Zentrum außer Acht ließen, der Ball durchkam und die Stürmerin des Gastgebers ohne Druck den Ball ins Tor lenken konnte.

Die SC-Trainerin blickt optimistisch auf die nächsten Aufgaben. „So bitter der Ausgang ist, auf diese Leistung kann und muss man aufbauen. Wir haben einer spielstarken Mannschaft über 90 Minuten Paroli bieten können.“ Im nächsten Heimspiel empfangen die SC-Mädels am Sonntag den 17.09. Eintracht Frankfurt an der Alfons-Auer-Straße. Anpfiff ist bereits um 11:00 Uhr. „Ärmel hoch krempeln und weiter arbeiten“ lautet die Devise im SC – Lager, damit die ersten Punkte der Saison greifbar werden.

SC Regensburg:
Hubeny – Schlosser, Fink, Haselbeck, Weng – Falter, Schelter (74. Dietl), Waitz (84. Zirkelbach), Keilholz, Egner – Edlbauer
Tore:  1:0 Kurek (88.)

2:5-Dämpfer zum Auftakt

Sonntag, 03.09.2017
Regionalliga Süd
SC Regensburg – SV 67 Weinberg   2:5 (1:3)

Auftaktniederlage gegen Weinberg

Die SC-Kickerinnen hatten am ersten Spieltag nichts zu lachen. Gegen den Zweitliga-Absteiger SV 67 Weinberg verloren die Regensburgerinnen mit 2:5 (1:3).
Besonders in der Abwehr der Oberpfälzerinnen lief es noch nicht so rund. Linda Rabe (10.) brachte die Fränkinnen zunächst in Front, ehe Ellen Riess (13.) die Führung ausbaute. Hoffnung kam beim SC Regensburg auf, als dann  Lena Falter in der 33.  Minute mit einem Kopfballtor nach eine Flanke von Michaela Egner den Anschlusstreffer markieren konnte, doch erneut Riess (41.) stellte noch vor der Halbzeitpause den alten Abstand wieder her.

Eine Viertelstunde war im zweiten Durchgang absolviert, als Nina Heisel mit dem 4:1 (59.) für die Vorentscheidung sorgte, erneut Riess machte mit dem 5:1 (80.)  schließlich endgültig den Deckel auf die Partie. Der zweite Regensburger Treffer, den Neuzugang  Michaela Egner ( 88.) kurz vor dem Abpfiff markierte,  stellte nur noch Ergebniskosmetik dar.

SC Regenburg:
Hubeny – Weng, Haselbeck, Köppel, Claus – Falter, Waitz, Egner, Schlosser, Beer (60. Schelter) – Edlbauer (69. Söllner)
Tore:  0:1 Rabe (10.), 0:2 Riess (13.), 1:2 Falter (33.), 1:3 Riess (41.), 1:4 Heisel (59.), 1:5 Riess (80.), 2:5 Egner ( 88.)

SC Frauen mit Sieg und Niederlage am verlängerten Testspielwochenende

SV Thenried vs. SC Regensburg 0:6

Die Mädels des Regionalligateams vom SC Regensburg bestritten am vergangenen Wochenende zwei Testspiele gegen die Bayernliga-Teams vom FC Forstern und dem SV Thenried. Während man am Samstag in Forstern mit 2:0 den Kürzeren zog, rehabilitierten sich die SC-Mädels mit einem ungefährderten 6:0 Sieg im Bayerwald beim SV Thenried.

Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft der Domstädterinnen lieferte keine gute Vorstellung in Forstern und verloren mit 2:0. Mit sechs Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ergänzt, fuhr man motiviert nach Oberbayern, musste aber schnell erkennen, dass an diesem Tag nichts wirklich laufen wollte. Vor allem das sonst so gefährliche Offensivspiel der Regensburgerinnen ließ zu wünschen übrig. Co-Trainerin Tanja Jelinek, die die beruflich verhinderte Trainerin Birgit Fellner vertrat, fehlte es an Struktur und klaren Aktionen „Man hat einfach gemerkt, dass insgesamt fünf Stammspielerinnen gefehlt haben. Wir hatten keinen wirklichen Auftrag an diesem Tag“, so Tanja Jelinek.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich am Feiertag in Thenried. Trainerin Birgit Fellner nutzte diese Auswärtsreise für ein Kurztrainingslager. Nach Einheiten Montag und Dienstag vormittag bei ihrem Heimatverein in Furth im Wald war man um 16:00 am Nordhang in Thenried zu Gast. Auch in diesem Spiel musste die Trainerin viel improvisieren, stellte eine mit Ina Schlosser und Kathrin Fink in der Innenverteidigung und zwei Perspektivspielerinnen auf den außen, noch nie da gewesene 4er-Kette auf und war selbst die einzige potentielle Auswechselspielerin auf der Bank. „Der August ist als Trainerin gesehen eigentlich jedes Jahr Horror. Mir fehlen in der Haupturlaubszeit im Schnitt 6-8 Spielerinnen. Im Grunde fängt der richtige Trainingsbetrieb erst mit dem Saisonauftakt an“, beurteilt die Trainerin die Personalsorgen. Nichts desto trotz zeigten die SC-Mädels ein richtig gutes Spiel. Die Begegnung war kaum angepfiffen, als das 1:0 für den SC durch Kathi Markl fiel. Michi Egner setzte sich über die Außenbahn durch und fand mit der aus England zurückgekehrten Mittelfeldspielerin ihren Abnehmer. Auf exakt selbe Art und Weise fiel kurz darauf das 2:0 und Susi Waitz erhöhte binnen 15 Minuten Spielzeit gar auf 3:0. Danach nahmen die SC-Mädels, auch den tropischen Temperaturen zu Folge, das Tempo raus und so blieb es bei der lukrativen Halbzeitführung. Auch im zweiten Abschnitt hatte der Gastgeber nicht viel entgegenzusetzen und tauchte lediglich einmal nach Eckball gefährlich vorm SC-Tor auf. Den Einschussversuch entschärfte Tanja Jelinek, die an diesem Tag ihren Co-Trainer Posten zugunsten der Torwarthandschuhe aufgab.

Das 4:0 erzielte Marina Keilholz durch einen satten Schuss ins linke Eck, bevor selbe Spielerin, wiederum hervorragend durch Michi Egner freigespielt, aus kürzester Distanz zum 5:0 einschob. Kurz vor Schluss markierte Kathrin Fink, nach schönem Pass von Ina Schlosser den 6:0 Endstand. „Ich bin mit dem Ergebnis und dem Spielverlauf sehr zufrieden“, so die Trainerin, die die Mannschaft und allen voran den Neuzugang Michi Egner lobt: „Man merkt nicht, dass Sie aus der zwei Klassen tieferen Landesliga kommt. Die gibt über die Außen richtig Gas, trifft viele richtige Entscheidungen und glänzt als mustergültige Vorlagengeberin“.

SC Regensburg:
Jelinek, Falter, Beer, Schlosser, Fink, Waitz, Keilholz, Egner, Halbauer, Markl, Schelter

Tore: o:1 Markl (2.), 0:1 Markl (6.), 0:3 Waitz (24.), 0:4 Schlosser (78.), 0:5 Keilholz (79.), 0:6 Keilholz (82.)

Test: 2:0-Niederlage

Samstag, 12.08.2017


Testspiel:

SCR  verliert sein Testspiel gegen den Bayernligisten FC Forstern

FC Forstern – SC Regensburg  2:0 (0:0)

Hubeny – Halbauer (71. Kranz) , Schlosser, Haselbeck, Claus – Falter (75. Y.Wagenknecht), Markl, Beer (60. J. Wagenknecht), Keilholz, Egner (46. Leibl) – Schindler (46. Wollitzer)

Tore:  1:0 Stadler (57.),  2:0 Reininger (85.)

SC Regensburg mit gutem Testspielauftakt

Beim Regionalliga-Team des SC Regensburg rollt seit vergangener Woche wieder der Ball, um sich auf die zweite Saison in deutschlands dritthöchster Liga vorzubereiten. Nachdem sich die Kickerinnen von Trainerin Birgit Fellner nach individuellen Plänen selbstständig die konditionellen und athletischen Voraussetzungen schaffen mussten, ist seit vergangen Woche wieder das Mannschafstraining angesetzt. „Wir fahren mit dieser Methode seit zwei Jahren sehr gut. Ich habe, was die Individual-Einheiten angeht, größtes Vertrauen in meine Mädels und mit der verkürzten Vorbereitung von vier bis fünf Wochen gehen wir dem ersten Lagerkoller zu Saisonbeginn aus dem Weg“, so Trainerin Fellner, die aus eigener Erfahrung weiß, dass eine wochenlange Vorbereitung an die Substanz geht: „Bei mir war es immer so, dass ich nach sieben, acht Wochen Vorbereitung zum Saisonstart schon das erste Mal eigentlich gern Pause gemacht hätte“, so die Trainerin.

Bild: Doreen Schaar

Kadermäßig hat sich nur wenig getan beim SC. Weh tut der Trainerin und der Mannschaft ganz klar, dass mit der Ausnahmestürmerin Melanie Scheid, die erfahrenste SC-Kickerin vorerst die Schuhe an den Nagel gehängt hat. „Das ist natürlich bitter für uns. Ihren Instinkt, der Sie ausgemacht hat, ist in dieser Form nicht erlernbar“, trauert Coach Fellner dem Abgang doch hinterher, ohne nachzuschieben, dass die Neuzugänge aber durchaus vielversprechend sind. Mit Michi Egner vom TSV Neudorf, Ramona Schelter (SpVgg Ziegetsdorf), Isabella Dietl (SV Frauenbiburg) kommt viel Potential an die Alfons-Auer-Straße. Erfreulich ist besonders die Rückkehr von England-Legionärin Kathi Markl, die ein fester Bestandteil in der Aufstiegsmannschaft war und zuletzt ein Jahr in Südengland gespielt hat. Hinzu kommen aktuell zwei Perspektivspielerinnen, die aus der eigenen U17 kommen. „Da versuchen wir, die Mädels langsam in unser Team zu integrieren. Beide trainieren in Absprache bei mir und der zweiten Mannschaft, damit Sie sich nach und nach an die Belastung im Frauenbereich, und speziell an das Tempo in der Regionalliga gewöhnen können“, so Fellner, die diese Lösung begrüßt: „Es ist wichtig, diese Mädels nicht von jetzt auf gleich der extremen Belastung Regionalliga auszusetzten. Der Sprung ist schon enorm.“

Die erste Trainingswoche lief gut und auch das erste Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen war vielversprechend. Bei einem körperlich und läuferisch intensiven Spiel überzeugte der SCR vor allem in der ersten Spielhälfte und ging absolut verdient, durch Julia Haselbeck und Susanne Waitz mit 2:0 in Führung. Ein individueller Fehler verhalf den Gästen kurz vor der Halbzeit auf 2:1 zu verkürzen, als diese das aufgerückte SC-Team nach einem Fehlpass im Spielaufbau, mustergültig auskontert wurde.

Der Gast aus Pilsen, bei denen bereits nächste Woche die Saison beginnt, nutzte die nachlassenden Kräfte der Sportclubberinnen im zweiten Spielabschnitt zuerst zum 2:2- Ausgleich und ging dann sogar mit 3:2 in Führung. SC-Trainerin Fellner wechselte fünfmal und so verlor das Spiel sicherlich etwas an Struktur. Dennoch versuchten die SC-Frauen spielerische Lösungen zu finden und glichen schließlich durch Kathrin Fink noch zum 3:3-Endstand aus. „Ein absolut wichtiger und vor allem körperlich guter Test für meine Mädels. Viktoria Pilsen zeigte eine robuste Spielweise aber meine Mädels hielten, v.a. für den Zeitpunkt in unserer Vorbereitung, super mit und zeigten eine klasse Partie“, so die Trainerin: „Darauf müssen wir aufbauen und uns Schritt für Schritt weiter entwickeln, um zum Auftakt zu Hause gegen den SV Weinberg optimal vorbereitet zu sein“.

Bild: Doreen Schaar

Birgit goes GongFM

Morgen um 12:00 Uhr ist unsere Birgit auf GongFM zu hören. Sie gibt dort ein Interview zum Thema „Modelabel Soccergirl“! Ebenfalls gibt Sie allen Hörern einen kleinen Einblick in unser Regionalligateam.

Der Besuch bei GongFM war für Birgit sicherlich ein tolles und nicht alltägliches Erlebnis.

Also einfach morgen um 12:00 Uhr das Radio einschalten.

Wer’s verpasst:
Die Wiederholung gibt’s Montag 20:00

Seite 1 von 212

SC Regensburg
SpVgg Greuther Fürth

:

Am 22.10.2017 um 13:00 Uhr

Tage: 4, Stunden: 3, Minuten: 33

Bild

Sponsorenmappe

Bild

JETZT EIN TEIL DER SPORTCLUB FAMILIE WERDEN?