NAVIGATION

Vier Gegentreffer in neun Minuten

Sonntag, 26.11.2017

Regionalliga Süd

SV Aberweiler  – SC Regensburg  5:0 (1:0)

Hubeny – Claus,  Haselbeck, Fink, Köppel – Falter, Markl (76. Schelter), Schlosser (57. Waitz), Keilholz, Egner (84. Beer) – Edlbauer (57. Scheid)
Tore: 0:1 Mohr (10.), 2:0 Schneider (80.), 3:0 Falter (82./Eigentor), 4:0 Stvoric (84.), 5:0 Geiselhart (89./Elfmeter)


Vier Gegentreffer in neun Minuten

Die Regionalliga-Fußballerinnen des SC Regensburg müssen die nächste Niederlage wegstecken.  Mit 0:5 unterlag die Mannschaft von Birgit Fellner auswärts dem SV Alberweiler. Allerdings wurde das Team unter Wert geschlagen.
Zwar ging der SVA nach 10. Minute in Führung, doch anschließend wehrte sich der SC Regensburg tapfer und erspielte sich sogar die eine oder andere gute Torchancen.
Erst in der Schlussphase der Partie mussten die Regensburgerinnen, die zunehmend mehr Risiko gehen mussten, alle Dämme. Zwischen der 80. und der 89. Minute fielen die vier weiteren Treffer für den SV Alberweiler, darunter ein Eigentor des SCR und ein Elfmeter.
Der SCR  bleibt im Tabellenkeller, hat aber lediglich drei Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

0:2 Crailsheim

Foto: Thomas Schneider

Sonntag, 19.11.2017
Frauen Regionalliga Süd
SC Regensburg – TSV Crailsheim   0:2 (0:1)

SC Regensburg:
Hubeny –  Dietl (59. Schelter), Fink, Schlosser, Claus – Falter, Köppel, Markl (46. Waitz), Keilholz, Egner – Beer (51. Scheid)
Tore:  0:1 Klenk (33.), 0:2 Klenk (64.)


SC- Frauen verliert im Abstiegsduell

Große Enttäuschung herrscht nach dem  Regionalligaspiel der SC-Kickerinnen gegen den TSV Crailsheim. Mit  2:0 unterlag die Mannschaft von Birgit Fellner.

Die Baden-Württembergerinnen nutzten zwei grobe Abwehrfehler aus und Simone Klenk (33./64.) war die Matchwinnerin des Tages mit ihre beiden Treffern.
Der letztjährige Zweitligist aus Württemberg konnte mit dem Sieg den Anschluss ans rettende Ufer wiederherstellen. Für die Fellner-Truppe war diese Niederlage ein großer Rückschlag. Die Regensburgerinnen stehen weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Mit dem SV Alberweiler, SV 67 Weinberg und dem SC Sand II haben die Domstädterinnen  ausschließlich noch Teams die kräftig an der Tabellenspitze mitmischen, ehe es in die Winterpause geht.


Bilder: Thomas Schneider

1:0 – Derby-Sieg

Foto: Thomas Schneider,  Torschützin  Julia Claus

Sonntag, 12.11.2017

Regionalliga Süd
SC Regensburg – SV Frauenbiburg   1:0 (0:0)

SC Regensburg:
Hubeny –  Dietl (63. Schelter), Haselbeck, Schlosser, Köppel  – Falter, Markl, Claus (85. Beer), Keilholz, Egner  (70. Edlbauer) – Tewes
Tore:  1:0 Claus (52.)


Wichtiger Sieg im Derby

Die Regionalliga-Fußballerinnen des SC Regensburg haben einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen den SV Frauenbiburg verbucht und halten den Tabellenanschluss im Kampf um den Klassenerhalt.

Julia Claus erzielte den goldenen Treffer (52.) für die Regensburgerinnen. In dem kampfbetonten Spiel hatten die Niederbayerinnen mehr Feldanteile und waren spielerisch auch besser. Aber SC-Torfrau Hubeny war an diesem Tag nicht zu überwinden.

Die größte Torchance hatten aber die Oberpfälzerinnen durch Michaela Egner (65.), die alleine vor der SVF-Torfrau Teresa Oberendfellner auftauchte und den Ball aber nicht zum 2:0 versenken konnte. So musste die Elf von Birgit Fellner noch bis zum Schlusspfiff zittern. Am Sonntag erwarten die Regensburgerinnen den Tabellennachbaren TSV Crailsheim und könnten bei einem Sieg zum ersten Mal die Abstiegsränge verlassen.

1:1 Würzburg

Sonntag, 05.11.2017
Regionalliga Süd
ETSV Würzburg – SC Regensburg  1:1 (1:1)

Hubeny – Dietl, Haselbeck, Schlosser, Köppel – Falter, Markl (83. Schelter), Beer (69. Edlbauer), Keilholz, Egner (60. Claus)– Tewes
Tore:  0:1 Keilholz (10.), 1:1 Desic (12.)


SC-Frauen holen Remis in Würzburg

Bei einer regelrechten Schlammschlacht holten die Frauen vom Regionalligateam des SC Regensburg am vergangenen Sonntag in Würzburg ein 1:1 Unentschieden und hängen weiter im Tabellenkeller fest.

Nach der 5:1-Klatsche in Ingolstadt und dem unglücklichen 1:1 am 6. Spieltag zu Hause gegen den FFC Wacker München, bei dem die Fellner-Mädels unzählige klare Torchancen nicht verwerten konnten, reichte es auch in Würzburg nicht für einen Sieg. Dabei musste Trainerin Fellner auf die Rot-gesperrte Kathrin Fink und die beruflich bedingt verhinderte Susi Waitz verzichten. „Die wöchentliche Ausfälle heuer sind enorm“, so die Trainerin, „mir fehlen jede Woche ein, zwei andere wichtige Spielerinnen“.

Bei einem insgesamt sehr ausgeglichenen Spiel kamen die Domstädterinnen früh in Führung. Die stark grippegeschwächte Michi Egner bereitete in ihrer gewohnten Manier mustergültig für Marina Keilholz vor. Die Außenbahnspielerin setzte sich auf der rechten Seite dynamisch gegen zwei Gegnerinnen durch und behielt die Übersicht, als Sie den Ball zurück zur Strafraumgrenze auf Marina Keilholz ablegte. Die Linksfüßerin verwandelte aus gut 16m zum viel umjubelnden 0:1 (10.). Doch es dauerte nur zwei Minuten, ehe Würzburg aus stark abseitsverdächtiger Position durch Medina Desic (12.) ausglich.

Im Folgenden entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, geprägt von Kampf, da ein technisch anspruchsvolles Fußballspiel bei den Platzbedingungen in Würzburg nicht zu denken war. In der Schlussphase dann wurden die Regensburgerinnen unkonzentriert, was die Defensivarbeit anging. Sie wollten unbedingt wieder einen Sieg mit nach Hause nehmen. Die dadurch entstehenden Lücken wussten die Würzburger Kickerinnen einige Male klug zu nutzen, doch Katja Hubeny, im Tor der SC-Mädels war an diesem Spieltag nicht mehr zu bezwingen.

Der Punkt hilft in der aktuellen Situation nicht viel, doch Trainerin Birgit Fellner stellt klar: „Wir werden trotzdem ruhig arbeiten, um Punkt zu Punkt da unten raus zu kommen. Diese Saison läuft einfach nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir machen aus unseren Möglichkeiten zu wenig Tore und gleichzeitig laden wir den Gegner zum Toreschießen ein. Aber die Saison ist noch lange, und wir werden unsere Punkte holen“.

Die nächste Gelegenheit haben die Mädels vom SC am nächsten Sonntag um 13:00Uhr, wenn es im Derby gegen den SV Frauenbiburg geht, die in dieser Saison ebenfalls noch nicht so ins Rollen gekommen sind, wie die Jahre zuvor.

 

1:5, 1:1- Doppelspieltag bringt einen Punkt

Beim  Doppelspieltag konnten die Domstädter nur einen Zähler gut machen im Kampf um den Klassenerhalt

Samstag, 28.10.2017
FC Ingolstadt 04 – SC Regensburg  5:1 (3:0)

Hubeny – Claus (46. Schelter), Fink, Haselbeck, Köppel – Falter, Markl (60. Edlbauer), Schlosser (71. Dietl), Keilholz, Egner (71. Beer) – Tewes
Tore: 1:0 Maier (9.), 2:0 Maier (13.), 3:0 Haim (42.), 4:0 Wörner (61.), 4:1 Beer (75.), 5:1 Maier (82.)


Dienstag, 31.10.2017
SC Regensburg – FFC Wacker München  1:1 (0:0)

Hubeny – Dietl, Fink, Haselbeck, Köppel – Falter, Markl (80. Claus), Beer  (61. Edlbauer),  Keilholz, Egner  – Tewes
Tore:  1:0 Haselbeck (59.), 1:1 Flötzner (74.)
Besondere Vorkommnisse:  Fink ( 75. Rot/ Notbremse)


 

1:2 Greuther Fürth

Sonntag, 22.10.2017

Regionalliga Süd
SC Regensburg – SpVgg Greuther Fürth   1:2 (1:1)


SC-Frauen unterliegt Greuther Fürth

Die Regionalliga-Frauen des SC Regensburg verpassten mit der 2:1- Heimniederlage gegen die bis  dahin sieglose  SpVgg Greuther Fürth den endgültigen  Befreiungsschlag.

Bereits nach elf Spielminuten setzte es den ersten Rückschlag, als Nina Habenschaden die Führung für die Kleeblatt-Frauen erzielte. Es dauerte eine Weile, bis sich die Elf von Trainerin Birgit Fellner davon erholte, doch noch vor dem Seitenwechsel gelang Toni Tewes (36.) der Ausgleich.

In der zweiten Hälfte versäumten es die Regensburgerinnen mit guten Torchancen das Spiel für sich zu entscheiden. Mit einem Konter in der Schlussphase sorgte Nadine Lang (80.) mit ihrem Treffer und dem einzigen Torschuss in der zweiten Hälfte für den Endstand. Mit dieser Niederlage bleiben die Regensburgerinnen auf Rang elf und damit auf einem Abstiegsplatz.

Hubeny – Claus (64. Dietl), Haselbeck, Fink, Köppel – Falter, Markl ( 86.Beer),  Waitz (67. Edlbauer), Keilholz, Egner ( 86.Schelter)– Tewes
Tore:  0:1 Habenschaden (11.), 1:1 Tewes (24.), 1:2 Lang (80.)

 

1:0-Sieg beim Club

Toni Tewes  mit dem  goldenen Treffer zum 1:o-Sieg am Valznerweiher

Sonntag, 15.10.2017
Regionalliga Süd
1.FC Nürnberg – SC Regensburg  0:1 (0:1)

Hubeny – Weng, Haselbeck, Schlosser (65. Waitz), Köppel – Falter, Markl,  Keilholz, Egner (90. Dietl), Beer (53. Edlbauer) – Tewes (86. Schelter)

Tore:  0:1 Tewes (24.)
Besondere Vorkommnisse:  Keilholz  ( 70./ Gelb/Rot)



SCR-Auswärtssieg beim 1.FC Nürnberg

Am vergangen Sonntag holten die Regionalliga-Frauen vom SC Regensburg mit einem 1:0-Sieg beim 1.FC Nürnberg wichtige drei Punkte gegen den direkten Tabellennachbarn aus Mittelfranken.

Beide Teams starteten nicht optimal in die Regionalliga-Saison 17/18, die Sportclub-Mädels  scheinen allerdings langsam die Kurve zu bekommen und zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei war der Auswärtssieg allen voran eine starke kämpferische und moralische Leistung, da die Mädels aus der Domstadt die letzten 20 Spielminuten auf die, vergangene Woche stark aufspielende Marina Keilholz, nach Platzverweis, die Partie zu zehnt zu Ende bringen mussten.

Nürnberg war zu Beginn die bessere Mannschaft, und selbst ein Lattenkracher seitens der Gastgeber in der achten Minute ließ die Regensburgerinnen dennoch nicht aus ihrem trägen Spiel erwachen. In die dominante Phase der Club-Frauen sorgte dann, wie aus dem nichts, Toni Tewes mit ihrem zweiten Tor im zweiten SC-Spiel für die 1:0-Führung. Nach einem  punktgenauen Diagonalball von Luisa Köppel, stand die neue SC-Stürmerin plötzlich allein vor Club -Torfrau Lea Paulick und brauchte nur noch einzuschieben. Mit der Führung im Rücken stabilisierte sich das von Micha Fersch und Tanja Jelinek gecoachte Team, die die berufsbedingt verhinderte Trainerin Birgit Fellner an der Seitenlinie vertraten, und sicherten sich nach und nach mehr Spielanteile.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel relativ ausgeglichen, mit leichten Feldvorteilen für die Gäste aus Regensburg, wobei die Offensivaktionen des SC nicht zwingend genug waren. Das 2:0 auf dem Fuß hatte Luisa Köppel, die bei ihrem Freistoß nur die Querlatte anvisierte. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Ina Schlosser, die die verletzte Kathrin Fink in der Innenverteidigung vertrat und dem  Platzverweis  von Marina Keilholz in der 70. Spielminute kam Hektik ins Spiel. Lena Falter in die Innenverteidigung zurückgezogen und eine wichtige zentrale Spielerin weniger machten sich bemerkbar, und der Gastgeber aus Nürnberg drückte den Sportclub in die eigene Hälfte. Die SC-Mädels verteidigten bis zum Ende und brachten die 1:0-Führung über die Zeit. „Ein sogenannter schmutziger Sieg“, kommentierte Spielführerin Lena Falter nach dem Spiel. Mit diesem wichtigen Sieg zogen die SC-Frauen am Club vorbei und sind bereit für das nächste Derby gegen einen namhaften Gegner, wenn am kommenden Sonntag mit dem Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ein alter Bekannter an der Alfons-Auer-Straßen erwartet wird. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr und Birgit Fellner, die wieder wie gewohnt an der Seitenlinie steht, möchte mit ihrer Mannschaft den Auswärtstrend fortsetzten.

3:0-Sieg gegen Löchgau

Sonntag, 08.10.2017
Frauen Regionalliga Süd

SC Regensburg – FV Löchgau  3:0 (1:0)

Hubeny – Weng, Haselbeck, Schlosser, Köppel – Falter, Markl (87. Schindler), Keilholz, Egner (72. Schelter) , Beer (53. Edlbauer) – Tewes (85. Dietl)

Tore:
  1:0 Keilholz (6.), 2:0 Tewes (51.), 3:0 Keilholz (87.)

SC – Frauen gelingt der Befreiungsschlag

Nach einem miserablen Saisonstart mit  vier verlorenen Spielen in Folge konnte  das Regionalliga-Team des SC Regensburg am vergangenen Sonntag gegen den Gast vom FV Löchgau, mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0) – Heimerfolg, den ersten Dreier der Saison einfahren. Dabei musste Trainerin Birgit Fellner vor Anpfiff nochmal umstellen, da Kathrin Fink den Belastungstest im Warm-up nicht standhalten konnte. Ina Schlosser rückte dafür in die Innenverteidigung und überzeugte auch auf dieser Position. „Das ist ein bisschen Ina ihr Fluch. Egal wo ich Sie aufstelle, sie braucht keine spezielle Vorbereitung und ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass Sie ihre Leistung abruft“, lobt Fellner die Allrounderin.

Nachdem die ersten fünf Spielminuten, wie so oft im SC-Lager, noch sehr hektisch und zerfahren waren, brachten sich die Mädels vom SC mit dem ersten, zielstrebigen Angriff in Führung. Nach herausragender Vorarbeit von Kathi Markl, die sich über die linke Seite durchsetzte und überlegt den Ball in den Rückraum ablegte, verwandelte Marina Keilholz aus ca. 12 Meter zum 1:0  ins kurze Eck (6.min.). „Das war wichtig für uns, dass endlich mal sofort einer reingeht“, freut sich Trainerin Birgit Fellner, die im weiteren Verlauf der ersten Hälfte aber wieder viele vergebene Tormöglichkeiten mit ansehen muss. So ging die Volleyabnahme von Marina Keilholz  knapp über das Gehäuse (21.), und Michi Egners Schuss aus 16 Meter, nach Zuckerpass von Marina Keilholz, ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (24.). Die daraus resultierende Ecke brachte wieder Gefahr, als Lena Falter per Kopf Torfrau Pia Bendig prüfte, und Julia Haselbeck auch den Nachschuss nicht im gegnerischen Tor unterkriegen konnte. Nur eine Minute später setzte sich Michi Egner über die rechte Seite durch und bediente die aufgerückte Innenverteidigerin Julia Haselbeck, die aus kurzer Distanz den Ball über das Tor jagte. Wiederum hatte Michi Egner das 2:0 auf dem Fuß. Marina Keilholz bediente die Außenbahnspielerin mustergültig, diese scheiterte jedoch an Torfrau Pia Bendig. „In dieser Phase waren wir die eindeutig bessere Mannschaft, nur fehlt uns heuer tatsächlich so ein bisschen das Abschlussglück“, hadert Trainerin Birgit Fellner mit den unzählig vergebenen Torchancen in Halbzeit eins: „Das ging die letzten Male auch ordentlich schief“. Und einmal durchatmen mussten die SC-Frauen auch noch, als Alisa Meinzer ganz knapp über das Tor zielte.

Die Kickerinnen von der Alfons-Auer-Straße haben den mahnenden Worte in der Halbzeitpause wohl genau zugehört, den nur fünf Spielminuten nach Wiederanpfiff erhöhte Neuzugang Toni Tewes auf 2:0 (51.). Nach einer optimal getimten Flanke von Michi Egner, ging Tewes energisch zum Ball und lieferte per Kopf einen optimalen Einstand. Mit der 2:0-Führung im Rücken nahm der SC Regensburg das Tempo etwas heraus, war aber stets hellwach und verteidigte insgesamt sehr gut gegen den FV Löchgau. „Wir haben im Defensivverhalten von Anfang bis Ende konzentriert gespielt. Ein großer Schritt im Gegensatz zu den letzten Wochen, in denen wir das ein oder andere Gegentor praktisch selbst geschossen haben“, lobt die Trainerin die kämpferische Einstellung ihrer Mannschaft. Nur einmal noch kamen die Gäste durch Katja Milbradt zum Abschluss, der für Katja Hubeny aber kein Problem war. Kurz vor Spielende belohnte sich Marina Keilholz mit ihrem zweiten Tor selbst, für eine starke Partie. Lena Falter war nach einem gewonnen Zweikampf alleine auf dem Weg auf das gegnerische Tor, behielt die Übersicht und legte quer, sodass die mitgelaufene Keilholz nur noch einschieben brauchte.

Die ersten drei Punkte der Saison waren damit in trockenen Tüchern, und man sah den Mädels vom Sportclub die Erleichterung an. „Es war schon enorm wichtig. Die Stimmung war zwar nach wie vor gut, und es kam auch keinerlei Druck“, erklären die Vereinsverantwortlichen, und die Trainerin fügt hinzu „am meisten freut mich, dass sich die Mädels für ihren Mut und ihr Engagement endlich mal selber belohnt haben“.
Nun heißt es weitermachen und am besten im nächsten Gastspiel am kommenden Sonntag beim 1.FC Nürnberg auf Spur bleiben.

Foto: Thomas Schneider

5:1 Niederlage in der Fuggerstadt

Sonntag, 24.09.2017

Regionalliga Süd:
TSV Schwaben Augsburg – SC Regensburg  5:1  (3:1)


SC – Frauen verlieren auch in Augsburg

Die Regionalliga-Frauen des SC Regensburg können auch beim TSV Schwaben Augsburg ihre Negativserie nicht stoppen und kassieren am vergangenen Sonntag eine 5:1 (3:1)-Klatsche, die aber in der Summe deutlich zu hoch ausfällt.

Der Trend dieser Saison setzt sich auch im vierten Ligaspiel fort. Die Sportclub-Frauen nutzen selbst ihre Möglichkeiten nicht und machen im Gegenzug dem Gegner das Toreschießen so leicht wie nie zuvor.  „Wenn ich selbst nicht dabei wäre, würde ich mir meine Analyse langsam selber nicht mehr glauben“, so Trainerin Birgit Fellner, die allem voran in Halbzeit eins einiges zu kritisieren hatte. „Wir sind zu passiv, zu brav, machen zu viele einfache Fehler und warten immer darauf, dass uns der Gegner Geschenke macht. Diesen Part haben aber eindeutig wir inne“ bemängelt die Trainerin die Leistung  der ersten 45 Minuten und fügt hinzu „Wir fangen immer dann erst an aktiv Fußball zu spielen und unsere Stärken zu zeigen, wenn es praktisch schon zu spät ist“. Dieses Resümee war in den zwei unterschiedlichen Spielabschnitten deutlich wiederzuerkennen.

Den ersten Torabschluss hatten die Regensburgerinnen durch Marina Keilholz zu verzeichnen. Doch dann schaltete der Gastgeber einen Gang höher und der SCR durfte sich mehrmals bei Schlussfrau Katja Hubeny bedanken, die zwei brandgefährliche Möglichkeiten hervorragend entschärfte. Beim 1:0 (13.) war Sie dann allerdings machtlos, als Ina Schlosser im Mittelkreis den Ball zu einfach hergab und Barbara Rauch, gedanklich schnell, erkannte das Hubeny mit aufgerückt war und den Ball schmerzlos aus 45 m unter die Latte vollstreckte. Die Gastgeberinnen waren die spielbestimmende Mannschaft und setzten mit ihrer technisch starken und schnellen Offensive die Regensburgerinnen stark unter Druck. Dem SCR fehlt derzeit einfach die Gradlinigkeit und Zielstrebigkeit im eigenen Spielaufbau. Nichts desto trotz kamen Sie durch einen Kopfball von Kathi Markl und einen Schuss aus gut 20m von Ina Schlosser zu Möglichkeiten. Die größte hatte dann das Duo Michi Egner und Ina Schlosser, die eine zwei gegen eins Situation allerdings fahrlässig liegen ließen. Kathrin Fink war es dann, die einen Eckball von Marina Keilholz per Kopf  zum 1:1 (26.) verwandelte.

Keine zwei Minuten später die erneute Führung für den TSV Schwaben, die einen weiteren leichtfertigen Ballverlust des SCR  über die rechte Seite eiskalt auskontern und die stark aufspielende Spielführerin Mona Budnick zum 2:1 (28.) einschob. „Im Umschaltspiel ist Augsburg brandgefährlich. Die haben schnelle Offensivleute und nutzen das auch schnörkellos aus“, muss die SC-Trainerin anerkennend. Auch das 3:1 kurz vorm Halbzeitpfiff wäre zu verteidigen gewesen. „Wir klären einen Ball aus der Gefahrenzone und sind dann der Meinung, damit die Arbeit erst mal getan zu haben“, schätzt Fellner die Situation ein:„Kein aktives rausrücken gegen den Ball, und auch in der Mitte brauchen wir zu lange, um uns zu orientieren“. So konnte der TSV den zweiten Ball unbedrängt auf  den kurzen Pfosten flanken und Nicole Demel brauchte aus kürzester Distanz nur noch ihren Fuß hinhalten.

Die Halbzeitansprache schien deutlich ausgefallen zu sein, denn es kam eine ganz andere Mannschaft aus der Kabine. Birgit Fellner brachte kurz nach Wiederanfpiff Luisa Köppel und Sarah Edlbauer ins Spiel, und vor allem die linke Außenverteidigerin Luisa Köppel sorgte für Druck über die linke Angriffsseite. Der SC kämpfte, nagelte den TSV in seiner  eigenen Hälfte fest und hatte genügend Tormöglichkeiten, sich wieder in die Partie zurück zu kämpfen. Kathi Markl verfehlte nach einer Hereingabe das gegnerische Gehäuse ebenso knapp, wie Ina Schlosser, deren Lupfer allein vor der Torfrau nur knapp drüber ging. Wiederum Ina Schlosser, der man ansah, ihren Fehler vorm 1:0 wieder gut machen zu wollen, scheiterte aus kurzer Distanz allein vorm Tor und Julia Haselbeck setzte eine Volleyabnahme knapp neben den Pfosten. „Die Einstellung und die Moral stimmte in der zweiten Hälfte. Wir haben uns nicht aufgegeben und viel versucht“ lobt Birgit Fellner, die aber klarstellt, dass in dieser Liga eine solche Leistung über 90 Minuten nötig ist, wenn man bestehen will. Umso bitterer dann die letzten beiden Tore zum 5:1 Endstand. „Das versetzt schon einen ordentlichen Knacks, wenn trotz der guten zweiten Spielhälfte am Ende wieder der Gegner die Tore macht“. Schwaben Augsburg kannte kein Erbarmen und nutzte seine einzigen zwei wirklich gefährlichen Vorstöße im zweiten Spielabschnitt gnadenlos aus. So sorgte Mona Budnick in der 89. Spielminute via Handelfmeter souverän für das 4:1. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Barbara Rauch mit ihrem zweiten Treffer des Tages, die einen Abspielfehler von Katja Hubeny im zweiten Versuch versenkte, nachdem Hubeny selbst den ersten Abschluss noch entschärfen konnte.

Birgit Fellner zeigt sich aber nach der ersten großen Enttäuschung direkt nach dem Abpfiff kämpferisch: „Mein Team und ich machen mit diesem Saisonauftakt eine komplett neue Erfahrung und müssen da jetzt miteinander durch“.  Panik hat im SC-Lager keiner: „Die Stimmung ist nach wie vor gut – unsere Stärke. Wir bleiben einfach ruhig, arbeiten weiter an uns und dann punkten wir auch wieder“, bleibt die Trainerin optimistisch und beruft sich auf ein altes Sprichwort: „Ewig hängt`s nicht auf eine Seite“.

Dank des spielfreien nächstes Wochenende, dass „zum richtigen Zeitpunkt kommt“, haben die Sportclubberinnen beim Heimspiel gegen den SV Löchgau am 08.10. (13:00 Uhr) die nächste Möglichkeit sich zu rehabilitieren.


SC Regensburg:

Hubeny – Weng, Haselbeck, Fink, Claus (55. Köppel) – Falter, Markl, Schlosser (85. Beer), Waitz (59. Edlbauer), Keilholz – Egner (79. Schelter)

Tore: 1:0 Rauch (13.), 1:1 Fink (26.), 2:1 Budnick (28.), 3:1 Demel (43.), 4:1 Budnick (89.), 5:1 Rauch (90.)

Hallenzeiten

Hallentraining:

Frauen 2/4: 
Montag: Grundschule am Napoleonstein 19:30 Uhr

U13/U15-Juniorinnen:
Freitag:   FOS/BOS   17:30 Uhr

U17-Juniorinnen/Frauen 3:
Sonntag:  Sportclub-Halle  10:00 Uhr

Seite 1 von 3123

SV Weinberg
SC Regensburg

:

Am 17.12.2017 um 14:00 Uhr

Tage: 3, Stunden: 14, Minuten: 44

Bild

Sponsorenmappe

Bild

JETZT EIN TEIL DER SPORTCLUB FAMILIE WERDEN?