NAVIGATION

3:0-Sieg gegen Löchgau

Sonntag, 08.10.2017
Frauen Regionalliga Süd

SC Regensburg – FV Löchgau  3:0 (1:0)

Hubeny – Weng, Haselbeck, Schlosser, Köppel – Falter, Markl (87. Schindler), Keilholz, Egner (72. Schelter) , Beer (53. Edlbauer) – Tewes (85. Dietl)

Tore:
  1:0 Keilholz (6.), 2:0 Tewes (51.), 3:0 Keilholz (87.)

SC – Frauen gelingt der Befreiungsschlag

Nach einem miserablen Saisonstart mit  vier verlorenen Spielen in Folge konnte  das Regionalliga-Team des SC Regensburg am vergangenen Sonntag gegen den Gast vom FV Löchgau, mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0) – Heimerfolg, den ersten Dreier der Saison einfahren. Dabei musste Trainerin Birgit Fellner vor Anpfiff nochmal umstellen, da Kathrin Fink den Belastungstest im Warm-up nicht standhalten konnte. Ina Schlosser rückte dafür in die Innenverteidigung und überzeugte auch auf dieser Position. „Das ist ein bisschen Ina ihr Fluch. Egal wo ich Sie aufstelle, sie braucht keine spezielle Vorbereitung und ich kann mich zu 100% darauf verlassen, dass Sie ihre Leistung abruft“, lobt Fellner die Allrounderin.

Nachdem die ersten fünf Spielminuten, wie so oft im SC-Lager, noch sehr hektisch und zerfahren waren, brachten sich die Mädels vom SC mit dem ersten, zielstrebigen Angriff in Führung. Nach herausragender Vorarbeit von Kathi Markl, die sich über die linke Seite durchsetzte und überlegt den Ball in den Rückraum ablegte, verwandelte Marina Keilholz aus ca. 12 Meter zum 1:0  ins kurze Eck (6.min.). „Das war wichtig für uns, dass endlich mal sofort einer reingeht“, freut sich Trainerin Birgit Fellner, die im weiteren Verlauf der ersten Hälfte aber wieder viele vergebene Tormöglichkeiten mit ansehen muss. So ging die Volleyabnahme von Marina Keilholz  knapp über das Gehäuse (21.), und Michi Egners Schuss aus 16 Meter, nach Zuckerpass von Marina Keilholz, ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (24.). Die daraus resultierende Ecke brachte wieder Gefahr, als Lena Falter per Kopf Torfrau Pia Bendig prüfte, und Julia Haselbeck auch den Nachschuss nicht im gegnerischen Tor unterkriegen konnte. Nur eine Minute später setzte sich Michi Egner über die rechte Seite durch und bediente die aufgerückte Innenverteidigerin Julia Haselbeck, die aus kurzer Distanz den Ball über das Tor jagte. Wiederum hatte Michi Egner das 2:0 auf dem Fuß. Marina Keilholz bediente die Außenbahnspielerin mustergültig, diese scheiterte jedoch an Torfrau Pia Bendig. „In dieser Phase waren wir die eindeutig bessere Mannschaft, nur fehlt uns heuer tatsächlich so ein bisschen das Abschlussglück“, hadert Trainerin Birgit Fellner mit den unzählig vergebenen Torchancen in Halbzeit eins: „Das ging die letzten Male auch ordentlich schief“. Und einmal durchatmen mussten die SC-Frauen auch noch, als Alisa Meinzer ganz knapp über das Tor zielte.

Die Kickerinnen von der Alfons-Auer-Straße haben den mahnenden Worte in der Halbzeitpause wohl genau zugehört, den nur fünf Spielminuten nach Wiederanpfiff erhöhte Neuzugang Toni Tewes auf 2:0 (51.). Nach einer optimal getimten Flanke von Michi Egner, ging Tewes energisch zum Ball und lieferte per Kopf einen optimalen Einstand. Mit der 2:0-Führung im Rücken nahm der SC Regensburg das Tempo etwas heraus, war aber stets hellwach und verteidigte insgesamt sehr gut gegen den FV Löchgau. „Wir haben im Defensivverhalten von Anfang bis Ende konzentriert gespielt. Ein großer Schritt im Gegensatz zu den letzten Wochen, in denen wir das ein oder andere Gegentor praktisch selbst geschossen haben“, lobt die Trainerin die kämpferische Einstellung ihrer Mannschaft. Nur einmal noch kamen die Gäste durch Katja Milbradt zum Abschluss, der für Katja Hubeny aber kein Problem war. Kurz vor Spielende belohnte sich Marina Keilholz mit ihrem zweiten Tor selbst, für eine starke Partie. Lena Falter war nach einem gewonnen Zweikampf alleine auf dem Weg auf das gegnerische Tor, behielt die Übersicht und legte quer, sodass die mitgelaufene Keilholz nur noch einschieben brauchte.

Die ersten drei Punkte der Saison waren damit in trockenen Tüchern, und man sah den Mädels vom Sportclub die Erleichterung an. „Es war schon enorm wichtig. Die Stimmung war zwar nach wie vor gut, und es kam auch keinerlei Druck“, erklären die Vereinsverantwortlichen, und die Trainerin fügt hinzu „am meisten freut mich, dass sich die Mädels für ihren Mut und ihr Engagement endlich mal selber belohnt haben“.
Nun heißt es weitermachen und am besten im nächsten Gastspiel am kommenden Sonntag beim 1.FC Nürnberg auf Spur bleiben.

Foto: Thomas Schneider


SC Regensburg
SpVgg Greuther Fürth

:

Am 22.10.2017 um 13:00 Uhr

Tage: 1, Stunden: 10, Minuten: 4

Bild

Sponsorenmappe

Bild

JETZT EIN TEIL DER SPORTCLUB FAMILIE WERDEN?